„Eine etwas sonderbare Dame“ ist eine ebenso berührende wie kluge Komödie, die sich hinter ihrer humorvollen Oberfläche mit großen Fragen beschäftigt: Was ist Normalität? Was zählt im Leben? Und wer bestimmt eigentlich, was „richtig“ ist?
Die reiche Witwe Ethel Savage scheint zu einer etwas immer sonderbareren alten Dame zu werden. Sie trägt blau gefärbtes Haar und stets einen abgewetzten Plüschteddy im Arm. Sie verteilt ihr Millionenvermögen lieber an Idealisten, Träumer und soziale Projekte, anstatt es den rechtmäßig zustehenden Erben zu überlassen. Kurzerhand wird sie deshalb von ihren drei Stiefkindern – einem Richter, einem Senator und einer Society-Dame – in ein Sanatorium abgeschoben.
Im Sanatorium „Villa Waldfriede“ trifft Mrs. Savage auf die Angestellten und eine Gruppe liebenswerter, skurriler Gäste – jeder auf seine Weise aus der Norm gefallen, aber herzlich, ehrlich und fantasievoll. Im Kontrast zu ihren Stiefkindern wird hier deutlich: Wirklich „verrückt“ ist vielleicht die Welt da draußen.
Ein Stück voller Herzenswärme, das zum Lachen bringt – und auch ein kleines bisschen zum Nachdenken.
Mit viel Witz, Charme und einem Hauch von Melancholie entwickelt sich ein Spiel um Schein und Sein, um Wahnsinn und Wahrheit, um Habgier und Herz.
Tickets können ab dem 26. September reserviert werden.